Berliner Zeitung lud Entscheider zum Runden Tisch Smart City

Die deutsche Hauptstadt hat sich innerhalb weniger Jahre von einer Problemregion zu einem der attraktivsten Wirtschaftsstandorte Deutschlands entwickelt. Zudem sieht sich Berlin als Labor für effiziente Infrastruktur, informationelle Vernetzung oder umweltverträgliche Mobilität. Vor diesem Hintergrund lud die Berliner Zeitung Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Branchenverbänden am 6. März zum Runden Tisch „Wirtschaft Berlin – Spezial Smart City“ auf die Berliner Humboldt Terrassen ein.

Im April 2015 wurde die Smart-City-Strategie Berlin beschlossen, zu deren Zielen unter anderem der Ausbau der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Metropolregion Berlin-Brandenburg, die Steigerung der Ressourceneffizienz und Klimaneutralität Berlins bis zum Jahr 2050 sowie die Schaffung eines Pilotmarktes für innovative Anwendungen gehört. Jetzt, fast genau zwei Jahre später, sollte erste Bilanz gezogen und über Chancen und Risiken einer Smart City gesprochen werden.

Moderator des Abends war Tobias Miller, Newsdesk-Chef in der Berliner Newsroom GmbH. Mit besonderer Spannung wurde die neue Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, erwartet. Von ihr wollten die Teilnehmer der Diskussionsrunde wissen, wie sich die drei für das Thema Smart City zuständigen Senatsverwaltungen – Wirtschaft, Stadtentwicklung und Verkehr – in den kommenden fünf Jahren engagieren und koordinieren wollen. In ihrem Eingangsstatement überraschte Regina Günther mit der Bemerkung, den Begriff Smart City aus der „technischen Ecke“ herausholen zu wollen. Der Begriff Smart werde immer gleichgesetzt mit Digitalisierung, Beschleunigung und Technologie. „Für mich“, so die Senatorin, „ist eine Smart City in erster Linie eine lebenswerte Stadt.“

Die Beilage zum Runden Tisch „Wirtschaft Berlin – Spezial Smart City“ mit einer ausführlichen Nachlese der Diskussion erscheint am 21. März 2017 in der Berliner Zeitung.